Herbstpokal des Südens – Über harte Bedingungen unter Beobachtung
(bmg) Tapfer gegen Böen und Kälte! So überschrieb Henry Paul Hey seinen Bericht über den Herbstpokal des Südens, der am 24. und 25. Oktober auf dem Chiemsee stattfand. Ausgerichtet wurde die Regatta vom Bernauer Segelclub e.V. Felden und dem Chiemsee-Yachtclub. Für Henry war es ein besonderer Anlass: Mit dem Herbstpokal ging seine Zeit in der Opti-B-Klasse zu Ende. Zum Abschluss segelte er auf einen starken dritten Platz unter 32 B-Seglerinnen und -Seglern. Henry hatte mit 9 Grad, leichtem Regen und mäßigem Wind gerechnet. Doch das Wetter zeigte sich von seiner rauen Seite: Am Samstag und Sonntag wehte der Wind konstant mit 19 bis 22 Knoten, dazu kamen heftige Böen mit bis zu 25 Knoten – am Sonntag sogar bis zu 29. Und auch der Regen fiel deutlich stärker aus als erwartet.
Die Opti-B- und Opti-A-Gruppe (53 Starterinnen und Starter) absolvierte bei diesen anspruchsvollen Bedingungen fünf Wettfahrten. In der B-Gruppe waren die ersten vier der Gesamtwertung bei sämtlichen Rennen am Start. Viele Kinder legten jedoch eine oder mehrere Pausen ein – das Wetter war einfach nicht für alle passend. Wettfahrtleiter Stefan Roth zeigte dafür großes Verständnis: „Segeln soll Kindern Spaß machen.“ Auch in der A-Gruppe kam etwa ein Drittel der Seglerinnen und Segler bei mehreren Rennen nicht ins Ziel oder blieb gleich an Land. Besonders betroffen waren häufig Kinder, die ihr erstes Jahr in der Opti-A-Klasse segeln. Viele Andere wiederum surften mit voller Geschwindigkeit und strahlend über die Ziellinie. Gesegelt wurden Up-and-Down-Kurse von etwa 45 Minuten mit einer langen Kreuz. Eigentlich waren sechs Wettfahrten geplant. Doch am Sonntag beendete Wettfahrtleiter Stefan Roth den Regattatag nach dem ersten Rennen mit „AP over A“: Die Wetterlage war zu instabil und eine sichere Fortsetzung nicht gewährleistet.
In der Opti-A-Gruppe gewann Lena Niederfahrenhorst mit starken Ergebnissen. Casper Schweiger wurde Zweiter, Laurenz von Laffert Dritter. In der B-Gruppe war Greta Hibler die erfolgreichste Seglerin. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Theresa Gründobler und Henry Paul Hey. Hier geht´s zu allen Ergebnissen.
- Startschiff mit Wettfahrtleiter Stefan Roth
- alle Fotos: BSCF
Beim Herbstpokal war auch ein Filmteam von Joker Pictures aus Kiel mit auf dem Wasser. Die Crew fing die letzten Szenen für den neuen Opti-Imagefilm der OPTI CLASS GER ein. Der Arbeitstitel: „Warum ist Opti-Segeln sooo cool?“ Der Kurzfilm soll Lust aufs Opti-Segeln machen und künftig bei der Sponsoren- und Mitgliederwerbung zum Einsatz kommen. Außerdem wird er den Mitgliedsvereinen der OPTI CLASS GER zur Verfügung gestellt. Die Premiere ist für 2027 geplant – anlässlich des 60. Geburtstags der deutschen Klassenvereinigung.
- Historische Holzoptis „spielen“ natürlich auch mit im neuen Opti Imagefilm …
- … und machen sich bereit für Filmaufnahmen beim Herbstpokal – Fotos: M. Timmermann
- Filmaufnahmen im Mai 2026 …
- … bei der WM-/EM A in Warnemünde
Der Opti ist überall zu Hause – auf Ostsee und Nordsee, auf großen Binnenseen und selbst auf kleinen Tümpeln. Genau das soll unser neuer Videoclip zeigen: Opti-Segeln geht fast überall und macht bei (fast) allen Bedingungen Spaß! Und das Beste: Die kleine Jolle ist für alle beherrschbar – egal, ob sechs oder 13 Jahre alt, Mädchen oder Junge. Die ersten tollen Aufnahmen entstanden vor Warnemünde und Helgoland. Nur ordentlich Wind fehlte noch. Den gab’s zum Glück jetzt auf dem Chiemsee. Nun ist der Film komplett!














