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20. Juli 2022

Störtebeker Opti-Cup Helgoland (3) – Souveräner Abschluss und perfekte Generalprobe

Abschlussfeier beim 18. Störtebeker Opti-Cup 2022

(bmg) Frischer Seewind, 24 Grad Luftemperatur, Sonne – optimales Sommerwetter am heutigen Mittwoch auf der Insel Helgoland für die 72 Optisegler, ihre Trainer, Betreuer – am letzten Tag des 18. Störtebeker Opti-Cups. Denn: Aus den deutschen Großstädten wird 38 Grad Wärme gemeldet. Gesegelt wird heute allerdings nicht mehr. Die Boote wurden bereits gestern am Ende des letzten Wettfahrttages  verladen und sind schon mal “vorgefahren”. Die Segler und Co.  folgen mit dem Bäderschiff am heutigen späten Nachmittag.

Ralf Abratis (Text)  und Christian Beeck (Fotos) Bericht über den dritten Störtebeker Opti-Cup Tag:

Eindrucksvoller kann man seine Führung nicht verteidigen! In der abschließenden Wettfahrt des Störtebeker Opti-Cup 2022 legten die Gesamtführenden bei den Opti A und B mit einem weiteren Tagessieg nach und feierten souvärene Siege bei der inoffiziellen Hochseemeisterschaft der Jüngstensegler. Im Duell der Hanseaten aus Hamburg und Bremen der Opti A setzten sich die Elbstädter durch Leif Kähler (NRV) durch. Der Spitzenkampf der Opti B war ein Fight zwischen den Hauptstädtern. Es gewann die Müggelsee-Mannschaft mit Diego Nicolaus vor dem Wannsee-Team.

Leif Kähler – Platz 1/OPTI A beim Störtebeker Opti-Cup 2022

Die Tage von Helgoland boten an den ersten beiden Tage Strömung mit dem Wind und Strömung gegen den Wind. Was fehlte war Wind rechtwinklig zur Strömung. Und genau die Situation gab es zum Abschluss. „Es wurden wirklich alle Hochsee-Bedingungen geboten bei diesem SOC“, freute sich Wettfahrtleiter Rolf Kantelhardt, dass in einer schwachen Brise am Dienstag noch eine Wettfahrt gelang, bevor die Flotte in den Hafen geschickt wurde: „Wir hatten schon ein Stunde Verzögerung zum Start und mussten die Bahn sehr kurz auslegen, um die Segler ins Ziel zu bekommen.“ An der Überlegenheit der Besten änderte das nichts. Mit großem Vorsprung kamen in beiden Gruppen die Top-Drei ins Ziel.

Für A-Sieger Leif Kähler, der mit seinem sechsten Sieg in den sieben Wettfahrten klar vor Jonny Seekamp (Bremen) und Onno Pörksen (Hamburg) dominierte, war der SOC eine perfekte Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft im August: „Ich möchte bei der Deutschen gern in die Top-5. Das wird nicht einfach, aber ich weiß, dass ich es kann.“

Eine steile Lernkurve auf dem Strömungsrevier legte Diego Nicolaus hin. Mit drei Tagen Training vorweg wusste der 13-Jährige die Nordseewellen zu nehmen, auch wenn er im ersten Rennen einmal schwer durchatmen musste: „Bei der ersten Tonnenrundung war es echt knapp, da waren nur ein paar Zentimeter Platz. Manchmal war es auch schwierig, auf die Welle zu kommen, aber es wurde während der Regatta immer besser.“ Der Müggelsee-Segler beendet mit dem SOC-Sieg seine B-Karriere. Hinter ihm gab es zum Abschluss noch einen Positionswechsel. Lale Adomeit (Potsdamer YC) schon sich noch an Diegos Clubkameradin Karo Lander vorbei.

Nach der Rückkehr in den Hafen musste alle Teilnehmer kräftig anpacken. Denn die Optis wurden sofort auf das Frachtschiff verladen, bevor es am Abend zur feierlichen Siegerehrung auf der Bühne der Konzertmuschel von Helgoland ging.

 

 

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