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23. Juni 2018

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP (3) – Viel Strom, viel Welle, viel Wind

Was war los beim Team Germany in Scheveningen an den vergangenen 3 Tagen? Starkem Strom und hohe Wellen mussten die GERs meistern,an den 2 Segelverbots-Tagen erledigten sie die  Vermessung und taten etwas für ihre Fitness. Hier der Teambericht:

Mittwoch, den 20.6.2018

Heute haben wir erneut eine längere Trainingseinheit durchgezogen. Insgesamt waren wir ca. viereinhalb Stunden auf dem Wasser. Die Kinder merkten sehr schnell, wie anspruchsvoll heute das Segeln war. Die großen Schwierigkeiten machten eine Welle von anderthalb Metern und 35 Metern Strom. Das war jedoch als Training sehr wichtig, weil für den ersten Regattatag viel stärkerer Strom hervorgesagt wird.

Trotz ständiger Bemühungen der Kinder, gegen den Strom anzukämpfen, hatten sie oft das Gefühl nicht einmal einen Zentimeter voranzukommen. Deshalb entschieden sich Alex und ich dafür, einen längeren Vorwindkurs abzusegeln, der mit den Bedingungen des Stroms übereinstimmte.

Die Mittagspause auf dem Wasser brachte die Kinder auf besonders kreative Ideen, um an einer Stelle stehen bleiben zu können. Besonders erfolgreich war Cosima, die sich mit ihrer Schleppleine an der Tonne festmachte, somit konnte sie in Ruhe essen. Während der Pause kippte der Strom langsam, sodass die Kinder die Kreuz wieder besser absolvieren konnten.

Heute war es während der Trainingseinheit die ganze Zeit bewölkt und nur 20 Grad warm. Glücklicherweise klarte es am Nachmittag auf. Daraufhin entschlossen wir uns, die Nachbesprechung auf den Abend zu verschieben und stattdessen mit den Kindern an den nahegelegenen Strand zu fahren. Dort hatten sie endlich die Möglichkeit schwimmen zu gehen. Obwohl das Wasser noch sehr frisch ist, trauten sich Casper und Jonas hinein. Die anderen nutzten die Zeit, um mit den Bällen und der Frisbee zu spielen.

Donnerstag, den 21.6.2018

Heute fuhren wir mit den Kindern gleich nach dem Frühstück an den Strand, um uns die aktuellen Wetterbedingungen anzusehen. Es war schon interessant das aufgewühlte Meer zu sehen. Aus diesem Grunde herrschte für alle Segler ein Auslaufverbot. Der Sand flog uns wie kleine Hagelkörner ins Gesicht. Deshalb nutzten wir die Gelegenheit in Ruhe die Optis zu sichten und ggf. zu bauen. Für unser EM-Team sollte die Vermessung um 15:30 Uhr stattfinden. Für die Vermessung mussten die Kinder ihr Segel komplett abbändseln und das Boot „entkernen“. Anschließend ging es auf die Waage. Hannah war sogar die erste von allen Teilnehmern, die die EM-Aufkleber auf ihr Boot bekam. Nun konnte ich als Teamleaderin unsere Gruppe anmelden gehen. Das Anmeldegeschenk kam bei den Kindern auch gut an: eine neue Essensbox, gefühlt mit vielen netten Kleinigkeiten.

Den Abend haben wir dann mit der Besprechung der Segelanweisung ausklingen lassen, Diese war wie immer sehr umfangreich.

Freitag, den 22.6.2018

Leider konnten wir heute erneut kein Wassertraining durchführen, da die Sturmwarnung nicht aufgehoben wurde. Somit mussten wir uns wieder ein Landprogramm überlegen. Zunächst fuhren wir aber in den Hafen und hörten dabei das Lied „Shooting Stars“, das schon zu einem kleinen Ritual gehört. Im Bootspark erledigten die Kinder dann noch Kleinigkeiten an ihren Opti´s und stellten diese dann auf die zugewiesenen Plätze.

Team GER im Kletterhaus

Anschließend fuhren wir erstmal in die Unterkunft und besprachen den Rest der Segelanweisung. Dann putzten wir gemeinsam unser Haus, da wir in den letzten Tagen dazu kaum Zeit fanden. Nun sollten die Kinder aber noch etwas Interessantes erleben, somit entschlossen wir uns in einen Kletterpark zu fahren. Hier stand die sportliche Aktivität im Vordergrund. Es reichte von „Skifahren“ über „Kartfahren“ und „Klettern“. Zunächst hatten die Kindern noch Zweifel, ob ihnen die Kletterei überhaupt Spaß machen würde. Dieses löste sich aber schnell in Luft auf. Nach einer Einweisung des Mitarbeiters über Verhaltensweisen an der Wand und die korrekte Sicherung, die Alex und ich übernommen hatten, ging es dann schon los.

Da wir immer nur zwei Kinder gleichzeitig sichern konnten, musste die Gruppe geteilt werden. Die zweite Hälfte ging in einen dunklen Schacht, in dem sie versuchen mussten, den Ausgang zu finden. Der Weg dorthin war mit allerlei Hindernissen ausgestattet. Danach tauschten wir die Gruppen. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden ging es ziemlich geschafft zurück in die Unterkunft. Wir ließen den Kindern 30 Minuten, um sich auszuruhen. Danach besprach Alex mit ihnen die Stromvorhersagen für den ersten Regattatag. Die Vorhersage ist nämlich nicht so einfach:  50-60 Meter Strom bei nur 7-8 KnotenWind.

Am Abend brachten die Mädchen den Jungs dann den „Cup-Song“ bei. Anschließend wurde noch mit den Portugiesen und Franzosen Fußball gespielt. Somit ging ein weiterer ereignisreicher Tag zu Ende.

(Nadine/Alexander)

Sonnabend, den 23. Juni 2018

Good news! Today sailing permitted. Westerly wind 13 knot with gusts up to 17 knots swell 1.4 mtr.

Have fun!!

 

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